
Gunzi Heil
„Gunzi Heil präsentiert fast drei Stunden lang ein Kabarettprogramm mit viel trockenem, hintergründigem Humor, beeindruckender Vortragstechnik und virtuoser Klavieruntermalung. (…) Besser, witziger, intelligenter lässt sich Musikkabarett kaum texten und auf die Bühne bringen.
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Spielplan
Steckbrief
Name: Heil, Vorname Gunzi, Geboren am 20.09.1967, Land: Deutschland, Stadt: Karlsruhe, Größe: 193, Gewicht (freiwillig
) 73 kg, Anzahl der Bühnenjahre: 13
Programme
„Götter – Helden – Plastiktüten“ – Soloprogramm
„Wem die Ode leuchtet“ – Soloprogramm
„SOLO“ – Soloprogramm
„Der mit de Wurscht“- gemeinsam mit Harald Hurst
„Badischer Doppelweck“ gemeinsam mit Harald Hurst
„rum un num“ – gemeinsam mit Harald Hurst
„Musik & Literatur – live & pur“ – gemeinsam mit Harald Hurst und Kuno Bärenbold (bis 2008)
„Blond 2 – frisch getönt“ -gemeinsam mit Annette Postel und Joe Voelker seit 2003)
:Trash-Figurentheater „die POPPETS“ – gemeinsam mit Marcus Dürr
„Recht auf Leben – Gras – ich auch“ (seit 2001)
„die POPPETS Waffelback-Show“ (seit 2001)
„die POPPETS Vollkrass crossover“ (seit 2002)
„die POPPETS Völlig Balla Balla“ (seit 2006)
Verschiedene Spezialprogramme zu unterschiedlichsten Anlässen…
Preise
Kleinkunstpreis Baden-Würrtemberg 2001 (für Gunzi Solo)
Straßentheaterpreis der Stadt Koblenz 2001 (für „die POPPETS“)
Pamina-Kulturpreis 2005 (für Gunzi Solo)
Kurzbiografie
Freilaufender Kabarettist, Parodist, Liedermacher, Puppenspieler und am liebsten alles gleichzeitig. Nach lange vorhersehbarem Abschluss des Studiums der Literaturwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe mit verschiedenen Solo- und Spezialprogrammen auf deutschsprachigen Bühnen unterwegs. Oft und gerne mit Freunden und Kollegen auf der Bühne, z.B. „rum un num“ mit Harald Hurst, „Blond 2 – frisch getönt“ mit Annette Postel und Joe Völker. Mitbegründer des Trash-Figurentheaters „Die POPPETS“ mit Marcus Dürr.
Mehrere CD Veröffentlichungen u.a.
Stationen
„Wem die Ode leuchtet“ (2001)
„Das Fest – Gunzi Heil & Band” (2003)
„Blond 2 – frisch getönt“ gemeinsam mit Annette Postel und Joe Völker (2004)
„Die Poppets – 2010“ gemeinsam mit Marcus Dürr (2005)
„rum un num“ gemeinsam mit Harald Hurst (2005)
„Der Musengau“ (2006)
„Märchenstunden in 100 Sekunden“ (2006)
Presse
„Ein Wirbelwind voll zündender Ideen“
„Gunzi Heil präsentiert fast drei Stunden lang ein Kabarettprogramm mit viel trockenem, hintergründigem Humor, beeindruckender Vortragstechnik und virtuoser Klavieruntermalung. (…) Besser, witziger, intelligenter lässt sich Musikkabarett kaum texten und auf die Bühne bringen.“
Rhein-Neckarzeitung-Zeitung, 20. November 2006
„Die Ode leuchtet in der Nacht“
„Und wie sie leuchtet die Ode. Sie leuchtet aus allen Poren dieses Vollblutmusikers, dieses spindeldürren Gesamtkunstwerkes. Das Komische ist ihm nie Selbstzweck, sondern fügt sich immer in eine souveräne Beherrschung aller erdenklichen Spielarten (…) Das Heil’sche Musikuniversum kennt triefende Balladen genauso gut wie kantigen knochentrockenen Blues und alles dazwischen. (…) Heil ist dem Klamauk nicht abgeneigt, aber sprachlich immer auf Gipfelhöhe.“
Badisch Neueste Nachrichten, 7. Februar 2006
„Tausendsassa mit “Kuscheltier-Faible”“
„Nicht nur, weil man ihm vermutlich seine auffallend hellblonden langen Haare einklemmen würde, kann man Gunzi Heil nicht in eine einzige Schublade stecken, zu vielschichtig ist sein Repertoire, zu genial sind seine Ideen. Er schafft es mit scheinbar einfachen, aber in Wirklichkeit höchst geistreichen Einfällen, Wirkung zu erzeugen. Dabei legt er ein atemberaubendes Tempo vor, ohne jemals hektisch zu wirken. Das alles untermauert er durch einen höchst wirkungsvollen Klavierpart. Nur ab und zu bangt der Zuhörer um die Mechanik des neuen Flügels…
“Wem die Ode leuchtet”, das Zweieinhalb-Stunden-Programm des baden-württembergischen Kleinkunstpreisträgers ist ein fulminanter Ritt durch alle kabarettistisch-literarischen Regionen und überdies eine herzerfrischende Strapaze für Lach- und Bauchmuskeln. Mehr Klasse als Masse? Im Fall von Gunzi Heil gab es keine Schere zwischen Masse und Klasse. (…)
Gunzi Heils “Ode” mischt das digitale Zeitalter auf, aber auch sein Publikum. Und dessen Herzen flogen ihm ebenso zu wie am Ende die Kuscheltiere. Nicht zuletzt deshalb, weil er so wenig Aufhebens um sich macht.“
Badisches Tagblatt 15.3.2003