
Matthias Reuter
„Mehr von solch einer poetischen, geistreichen, politisch spitzen, unverkrampften und musikalischen Kleinkunst. Mehr von Matthias Reuter.“
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Steckbrief
Name: Reuter, Vorname: Matthias Geboren: 13.10.1976, Land: NRW – Deutschland, Stadt: Oberhausen – Sterkrade, Größe: 1,68 m, Gewicht: im Wandel, momentan 86 kg, Anzahl der Bühnenjahre: 3
Preise
1. Platz beim Kabarett-Wettbewerb „Krefelder Krähe“ 2008
1. Preis “Bielefelder Kabarettpreis” 2009 (Jury)
1. Preis “Bielefelder Kabarettpreis” 2009 (Publikumswertung)
Presse
„Mehr von solch einer poetischen, geistreichen, politisch spitzen, unverkrampften und musikalischen Kleinkunst. Mehr von Matthias Reuter.“ (NRZ, 21.10.08)
„Der Ruhrpott-Wortakrobat ist natürlich, brilliert mit Originalität und trifft nicht nur auf dem Klavier jeden Ton exakt …“ (Ruhrnachrichten, 20.10.08)
„Der hervorragende Pianist forderte die Konzentration der Zuschauerschaft. Spitzfindig, manchmal fast tiefsinnig waren seine Liedtexte, die von lyrischer Sicherheit und gekonntem Umgang mit stilsicheren Pointen zeugten.“ (Westfalenpost, 27.02.06)
Spielposition
Hallo meine Damen und Herren!
Was soll ich sagen? Mit der Bundesliga hatte ich bisher nicht so viel zu tun.
Eine professionelle Fussballerkarriere war mir erstmal nicht in die Wiege gelegt. Das lag vor allen Dingen daran, dass ich zum einen nicht besonders schnell und zum anderen nicht besonders geschickt im Umgang mit Fussbällen bin.
Wat willze machen, sagt der Oberhausener …
Stattdessen hab ich dann halt Klavier gespielt und damit angefangen, Gedichte zu schreiben und den Leuten Geschichten zu erzählen.
Beim Klavierspielen ist der geschickte Umgang mit Fussbällen ja nur ganz bedingt und nur in sehr wenigen und ausgesprochen modernen Stücken von Bedeutung.
Insofern ging das.
Und ich war im Judo. Judo ist ja auch ohne Bälle.
Aber schnell sein muss man da schon. Und außerdem wurden in Wettkämpfen die Gegner immer nach dem Gewicht ausgesucht, was dazu führte, dass ich in meiner Gewichtsklasse immer gegen die gleichen zwei Gegner kämpfen musste, die beide etwa einen halben Meter größer waren als ich. Nachdem die dann mit mir fertig waren, bekam ich aber jedes Mal eine schöne Urkunde für den 3. Platz.
Judo-Karriere war also auch nix.
Deswegen machte ich lieber weiter mit Gedichten, Geschichten und Klavier, auch deshalb, weil so einfach die Zuständigkeitsbereiche sinnvoller verteilt sind. Die meisten Profi-Fussballer und Judoka haben nix zu tun mit Gedichten und ich lasse die Finger von Fussbällen und Judo. Es ist ja bekannt, dass nur ganz wenige Fussballer Gedichte schreiben. Zwar schreiben einige Bücher, aber diese Bücher beinhalten dann in den meisten Fällen keine Gedichte.
Im Ganzen freue ich mich also sehr darüber, dass man jetzt auch mit Geschichten, Klavier und Gedichten in einer eigenen kleinen Bundesliga mitmachen kann, ganz ohne Geschwindigkeit und Bälle. Das ist ja nur gerecht. Und so spinne ich auch schon davon, vielleicht sogar mal in die Nationalmannschaft zu kommen und dann mit meinen Gedichten gegen Schweden zu spielen. Das wollte ich schon immer.
Und dann schreibe ich auch ein Buch.
Mal sehen …
Wenn ich nicht in der Nationalmannschaft aufgestellt werde oder irgendwann absteige, bin ich aber auch nicht beleidigt. Das muss man sehen wie mein Heimatverein Rot-Weiß-Oberhausen. Die sind vor kurzem erst aus der 4. in die 3. und dann wiederum von der 3. sofort wieder in die 2. Liga aufgestiegen. Und da kann man sich durchaus erstmal wohlfühlen, finde ich…
Kurzbiografie
13.10.1976 geboren in Oberhausen-Sterkrade
7. Lebensjahr Erhalt einer sogenannten „Froschorgel“ (Tasteninstrument), erste Erfahrungen mit Tasten und Fröschen
8.Lebensjahr Blockflötenunterricht (3 Jahre lang) – Mitwirkung im Schulorchester der Gemeinschaftsgrundschule Schmachtendorf (Bereich Blockflöte), häufiges Verstecken hinter größeren Blockflötisten (gelegentliche Ermahnung durch Flötenlehrerin)
10. Lebensjahr Entdeckung des Quelle-Katalogs (Begeisterung für Keyboards, damals S.1044 ff., Keyboard-Weihnachtswunsch)
Juni 2004. Magisterabschluss Germanistik/Geschichte/Philosophie – Magisterarbeit zum Kabarett der Weimarer Republik
05.- 18.06.2004 Teilnahme am GEMA-Seminar für Textdichter in Celle bei Edith Jeske
März/August 2005 Teilnahme am Kontaktstudiengang Popularmusik der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Popkurs)
seit April 2006 Mitglied der Liedermacherschule SAGO unter der Leitung von Christof Stählin
Stationen
Seite 2007 Eigene Kabarettreihe „Nachgewürzt“ im Ruhrgebiet mit Benjamin Eisenberg und weiteren Kollegen
WDR 5 Hörfunk „Kabarett Slam“
WDR 2 Hörfunk „Zugabe“
WDR 5 Hörfunk „Brettlspitzen“