Kai Spitzl
Genial charmanter Zyniker
Spitzl sitzt da – allein, auf einem Stuhl, auf einer sonst leeren Bühne. Dann fängt er an, entspannt und mit großer innerer Ruhe. Doch die Stimmung trügt. Spitzls verbaler Kreuzzug beginnt – feinste gesellschaftliche Beobachtungen, Profanes aus dem menschlichen Miteinander, alltägliches aus der Politik. Gelegentlich von ein paar Klängen am Klavier unterstützt, schaut sich Spitzl diese Dinge an. Er analysiert, verdreht, entdeckt unter der Oberfläche das Absurde, um es dann mit großer Präzision auf der Bühne zu platzieren. All das tut der charmante Zyniker mit einer tiefen ironischen Gelassenheit, die blitzschnell in verbale Attacken und scharfe Wendungen übergeht. Nicht ohne Grund ist Spitzl-Kabarett bereits kurz nach seiner Premiere für die St. Ingberter Pfanne nominiert worden.
„…ein Sog aus feinster Unterhaltung!“ (Westdeutsche Zeitung)