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Volker Diefes

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Volker Diefes

Herzerfrischend komisch und mit viel gepfefferter Selbstironie für die eigene Generation setzt Volker Diefes Bierbäuche gegen Körperkultur, Smartphones gegen Lebensfreude und griffige Wortwitze gegen mediale Bildersintfluten. Der Niederrheiner setzt an zur Revolution und schlägt den Mainstream mit seinen eigenen Waffen.

Volker Diefes wird in Krefeld geboren und ist vom ersten Tag an als Alleinunterhalter unterwegs. Seine Eltern, männlich und weiblich – also konservativ – hatten ihn kurz nach seiner Geburt bereits zum Kinderstar erkoren und in der Szene hatte er im Alter von 5 Jahren den Namen „Der Heintje vom Niederrhein“ weg.
Büttredner, Klassenclown, Statist bei den „Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld Mönchengladbach“ und dazwischen so störende Elemente wie die Schule.

1991 dann die Gründung des Kabaretts „Die Scheinheiligen“ mit Christian Ehring.
Und nebenbei auch noch Student der Theaterwissenschaften.
Und wo? Na klar, in Köln! Wenn das die Düsseldorfer gewusst hätten, wer weiß, ob sein Engagement im Kom(m)ödchen jemals zustande gekommen wäre. 1996 wurde erste zarte Bande zum Kom(m)ödchen geknüpft. Kay Lorentz war von ihm und Christian Ehring so angetan, oder man kann ruhig sagen begeistert, dass er „Die Scheinheiligen“ für einige Gastspiele verpflichtete.
Schliesslich war „Generation XXL“, das erfolgreichste Programm der Scheinheiligen, und wurde über 270 mal gespielt (u.a. St.Ingberter Kleinkunstpfanne). Dann die erste Kom(m)ödchen-Produktion „Ein Lied für NRW“, anlässlich der Feierlichkeiten für 50 Jahre Nordrhein-Westfalen.

Seit 1998 ist Volker Diefes eine feste Größe im Kom(m)ödchen. Spielt hier im Ensemble, in dem schon so berühmte Kollegen wie Thomas Freitag und Harald Schmidt groß geworden sind u.a. die Produktionen: „Die letzten Tage von Erkrath“, „Schlachtfest“, „6.Tag, 2.Versuch“, „Oktoberfest – 6 Dosen Deutschland“ und seine eigene Late Night Show „Diefes Nacht“. 2006 dann sein erstes Soloprogramm nach 8 Jahren im Kom(m)ödchen „Hotel Mama“!