Theo Vagedes

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Vita

1970 Geboren – Mexico City.
1989 Abitur – Kassel
1990 Studium an der Deutschen Sporthochschule – Köln

Seit 1995 tätig als Regisseur, Choreograph, Autor und Kabarettist.

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Dozententätigkeit

1997 Fachgebiet Bewegungskultur und Gestaltung an der DSHS Köln

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Choreografie

1995 – 2003 – A-Capella Gruppe Wise Guys

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Lichtdesign

1999-2002 – A-Capella Gruppe Wise Guys


Alle in Köln: Philharmonie, Schauspielhaus, Gürzenich, Millowitsch, Senftöpfchen

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Regie

1999 – Ensemble „27 Dioptrin“ Programm: Passt, wackelt und hat Luft“

1999 – Ensemble „Ausser 1“ Programm: Weiße Hunde bellen beißen“
2003 – Ensemble „Chicken Swings“ Programm: „Flieg oder Stirb“

1995 – 2009 – Kommerzielle Regieaufträge für bundesweit operierende Agenturen.

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Kabarettist / Autor

Vier Programme mit dem Kabarett Männerkulturen

  • 2001 – Premiere von „Nimm Du ihn ich hab ihn sicher“
  • 2004 – Premiere von „KnallZart“
  • 2006 – Premiere von „Vollspann“
  • 2007 – Premiere von „Ich Ich Ich“
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Konzeption und Produktion

2001 – Gründung des Managementbüros Art-e-fakt

2008 – Gründung der Firma Stagedoc Cologne für die Entwicklung von Konzeptionen und Produktionen für Theater, Film und Fernsehen.

2009 – Gründung der Kabarettbundesliga

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Regie

1999 – Ensemble „27 Dioptrin“ Programm: Passt, wackelt und hat Luft“

1999 – Ensemble „Ausser 1“ Programm: Weiße Hunde bellen beißen“
2003 – Ensemble „Chicken Swings“ Programm: „Flieg oder Stirb“

1995 – 2009 – Kommerzielle Regieaufträge für bundesweit operierende Agenturen.

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Die Jugend

Vagedes wird nicht nur 1970 geboren, sondern auch noch in Mexico-City, dieser 20 Millionenmetropole. Ausgelagert nach Puebla, wird der Versuch gestartet ihn zwischen Tortillas und Papayas zu erziehen.

Völlig unerwartet schafft er die Hürde Kindergarten der Humboldtschule. Er hat große Ziele, will hoch hinaus, fliegt über den Ozean und landet mit sechs Jahren unfreiwillig in Kassel, dieser schönen Stadt, die jeder kennt aber wo keiner hin will. Dazu muss er auch noch auf eine Waldorfschule, die auch jeder kennt und wo auch keiner hin will. Beiden tut man unrecht. Nachhilfeunterricht in Eurythmie im Schlosspark Wilhelmshöhe ist die beste Abhärtung für den Ernst des Lebens. Härter kann es nicht mehr werden. Nicht nur deswegen wird er zum Waldorfschulenverfechter. Sie legt den Grundstein für seine Bühnenlaufbahn. Mit 12 Jahren glänzt er in der Rolle des Christopherus im Stück Christoph Columbus. Mit 14 übernimmt er die Rolle des Zähmers in der „Widerspenstigen Zähmung“ von Shakespeare und in der 12. Klasse spielt er im Stück „Der Besuch der alten Dame“ von Dürrenmatt. Das ist der Höhepunkt.

Danach soll es stark bergab gehen – er geht nach Köln um Sport zu studieren. Neben Psychologie, dem Fach, in dem er immerhin zwei Seminare besucht, ist er noch eingeschrieben in: Germanistik, Romanistik, Biologie, Medizin, VWL und BWL und was sonst noch so auf dem Markt ist. Hätte er nicht das Fach Bewegungstheater mit Ausbildung in Musik, Tanz, Regie, Inszenierung und Gestaltung von Theaterstücken an der Deutschen Sporthochschule entdeckt, wäre er bestimmt zurück nach Mexico gegangen, um Tortillas zu backen, Papayas anzupflanzen oder den Popocatepetl in Pastellfarben zu malen.

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Der Weg zur Kabarettbundesliga

Während seines Diplom-Sportstudiums und seiner Ausbildung im Bereich Bewegungstheater und Regie lernt Vagedes 1995 die A-Capella Gruppe Wise Guys kennen und arbeitet für sie als Choreograph. Er inszeniert mit Nana Eger die Songs und entwirft das Lichtdesign für die Shows in der Kölner Philharmonie, im Schauspielhaus, im Gürzenich, Senftöpfchen und im Millowitschtheater. Er hat als Wahlkölner die unglaubliche Ehre eine Gala des 1. FC Köln und das Kölner Prinzenpaar künstlerisch zu inszenieren. Da man allein von Kamelle nicht leben kann, macht er die Ausbildung an der Kölner Akademie der psychologischen Markt- und Medienforschung und arbeitet für das morphologische Institut Rheingold. Es ist nicht alles Gold was glänzt, weshalb er weiter als Darsteller und Regisseur für bundesweit operierende Agenturen arbeitet. Vagedes ist Mitbegründer und Kabarettist des Kabarettensembles MännerKulturen. Zu diesem Zeitpunkt ist keine Agentur bereit diese noch unbekannte Gruppe zu betreuen. Er gründet daraufhin das Managementbüro Art-e-fakt und macht das Booking und die PR für MännerKulturen mit über 800 Auftritten von 2001 bis 2008 in den renommiertesten Theatern im deutschsprachigen Raum vor meist ausverkauften Häusern. Nach sieben Jahren löst sich die Gruppe aufgrund konzeptioneller und inhaltlicher Differenzen auf.

2008 kommt ihm die Idee einfach alle bisherigen Entwicklungsschritte vom Sportstudium über die Tätigkeit als Regisseur und Choreograf zum Kabarettisten zu bündeln und in den Dienst seines neuen Projekts zu stellen:
Die Kabarettbundesliga.
Für die Kabarettbundesliga ruft er das Produktionsbüro Stagdoc Cologne ins Leben. Ein Kreativpool für die Entwicklung von Konzeptionen und Produktionen für Theater, Film und Fernsehen.